Grüne Energie für Küpfendorf!

Solarpark Küpfendorf:

Ein Schritt Richtung Energiewandel!

Ein sehr langsam wachsendes Problem

Der Klimawandel ist schleichend und kommt durch die Hintertür in unser Leben. Wir bemerken ihn nicht so offensichtlich, denn es gibt bei uns keine unmittelbar spürbare Konsequenz wie zum Beispiel eine Knappheit an Nahrungsmitteln oder Naturkatastrophen.

Der Punkt, ab dem der Klimawandel nicht mehr umkehrbar ist, rückt unaufhaltsam näher – ähnlich einem Virus, dem man nicht entschieden und rechtzeitig gegenübergetreten ist.

Deswegen ist es wichtig, dass jeder Einzelne mit Entschlossenheit seinen Beitrag dazu leistet, den Wandel in unserer Energieversorgung voranzutreiben. Steinheim ist diesem Bestreben durch das klare Ergebnis des Bürgerentscheides einen bedeutenden Schritt nähergekommen.

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Vielen Dank für Ihre Stimme!
Ergebnis des Bürgerentscheides am 17.05.2020
Stimmen für den Solarpark Küpfendorf:
über 60%
Wahlbeteiligung
: 47% der wahlberechtigten Steinheimer Bürger

Die Planung kann weitergehen!

Nun werden die nächsten Schritte in der Bauleitplanung mit der Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange eingeleitet.

Schneller Überblick zum Solarpark

Kein Naturschutzgebiet, kein anderes Schutzgebiet

Blühstreifen & schnellwachsende Hecken als nachhaltige Sichtbeschränkung

Ausreichend Entfernung zum Wohngebiet (>250m)

Geringe Nutzbarkeit der Feldkapazität

Keine Sichteinschränkung, keine Blendwirkung in Richtung Küpfendorf

Ideale Energieausbeute durch südliche Ausrichtung

Zukunftsweisende, nachhaltige Energieversorgung

Jährlicher Strombedarf von 3.500 Haushalten (15 Mio. kWh/Jahr)

Stimmen aus der Gemeinde Steinheim

Der Solarpark in Küpfendorf ist ein Schritt in die in die richtige Richtung. Unsere gesamte Energieerzeugung muss nachhaltig werden und das geht nicht ohne Strom aus erneuerbaren Quellen. Der Gemeinderat hat eine gute Entscheidung getroffen.

Rudolf BarthleKonkektor a.D., Steinheim

Ich bin für die PV-Anlage, da eine wie in Küpfendorf geplante großflächige PV-Anlage eine saubere und günstige Alternative zu Kohlestrom darstellt und die Idylle unseres Ortes in keinster Weise beeinträchtigen wird.

Birgit BoschAngestellte, Küpfendorf

Ich bin für die geplante PV Freiflächenanlage, weil klimafreundlicher Strom dezentral dort produziert werden muss, wo er benötigt wird. Wenn wir die Energiewende schaffen wollen, brauchen wir -zusätzlich zu kleinen Anlagen auf Hausdächern- dringend kostengünstigen Strom von Großanlagen. Der Standort in Küpfendorf eignet sich hierzu nicht nur wegen des steinigen Bodens hervorragend.

Andreas GrözingerEntwicklungsingenieur, Steinheim (zukünftig Küpfendorf)

Ich spreche mich für die geplante PV-Anlage in Küpfendorf aus, da der angedachte Standort mit Ausrichtung nach Süden eine optimale Energieausbeute garantiert und zudem von Küpfendorf aus nicht einsehbar ist. Durch die generationengerechte und ressourcenschonende Erzeugung von sauberem Strom leistet die PV-Anlage einen Beitrag zum Schutz von Natur, Umwelt und Klima, was insbesondere auch nachfolgenden Generationen zugutekommt.

Viola MajerStudentin, Küpfendorf

Der Klimawandel verlangt die Energiewende weltweit und damit Strom auch aus Photovoltaik in großem Umfang. PV auf Dächern gibt es schon seit 30 Jahren, aber bisher sind nur auf 12 % (wie in Küpfendorf) bis max. 25% (wie in meinem Wohnviertel) der verfügbaren Dächer. Ginge es nach diesem Tempo weiter, dann würden wir noch 100 Jahre benötigen.

Fritz RaithelDipl. Ing., Steinheim

Johannes Enssle

Video-Statement von Johannes Enssle, Vorsitzender des NABU-Landesverbandes Baden Württemberg

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Abstand zu Küpfendorf auf Wunsch der Bürger um 30 m vergrößert
Blendeffekte in Richtung Küpfendorf werden ausgeschlossen
Sondergebiet mit Erträgen von rund 15 Mio. kWh/Jahr
Grünflächen mit Blühstreifen und Hecken von etwa 5 m Breite
Extensives Grünland mit Schafbeweidung – Verzicht auf Düngemittel und Pestizide
Schnellwachsende Bepflanzung als Sichtschutz

Grünflächen mit Blühstreifen

Hecken

Flächen-
reduzierung

Fläche für Photovoltaikmodule

Wie ist der Stand des Genehmigungsverfahrens?

Nach der ersten Zustimmung des Gemeinderates werden verschiedene Fachstellen wie z.B. das Landratsamt zu den Themen Naturschutz, Immissionsschutz, Bauamt usw. befragt.

Parallel dazu haben alle Einwohner der Gemeinde Steinheim die Möglichkeit, Planunterlagen und erläuternde Texte zum Solarpark Küpfendorf einzusehen und Stellung zu nehmen.

Dieses Verfahren wird in 2 Phasen durchgeführt, so haben alle Träger öffentlicher Belange die Möglichkeit, sich am Verfahren zu beteiligen. Danach wird dem Gemeinderat der abschließende Bebauungsplan zum Beschluss vorgelegt.

Schritt 1

Verfahrensbeginn (Aufstellungsbeschluss)

Schritt 2

Auslegung der Planunterlagen und Möglichkeit zur Stellungnahme der Bürger/innen und Behörden (4 Wochen)

Schritt 3

Gemeinderat berät über Stellungnahmen und ggf. Überarbeitung der Planunterlagen

Schritt 4

Erneute Auslegung der überarbeiteten Planunterlagen und Möglichkeit zur Stellungnahme der Bürger/innen und Behörden (4 Wochen)

Schritt 5

Einarbeitung der Stellungnahmen und Finalisierung der Planunterlagen

Schritt 6

Genehmigung der Planung (Satzungsbeschluss)

= Aktueller Verfahrensstand

Skeptisch? Wir haben ehrliche Antworten auf Ihre Fragen.

Was spricht für einen Solarpark Küpfendorf?

Produktion von sauberem, regenerativem Strom pestizit- und düngemittelfreie Fläche über die gesamte Laufzeit Trotz der Solaranlage wird die Fläche landwirtschaftlich genutzt durch die Beweidung mit Schafen.
Einfache Entfernung der Modul-Tische nach Beendung der Laufzeit.

Gegenargumente? Entkräftigen wir mit Fakten & Zahlen

Mit dem Solarpark Küpfendorf können rund 15 Mio. kWh Strom pro Jahr erzeugt werden. Damit wäre der jährliche Strombedarf von ca. 3.500 Haushalten mit sauberem Strom gedeckt.

Die Leistung des Solarparks Küpfendorf entspricht ca. 4.000 Dachflächen von Einfamilienhäusern.
Mit 15 Mio. KWh pro Jahr wird regenerativer, sauberer Strom erzeugt. Dabei können 10.410 Tonnen COeingespart werden. Über die Laufzeit von 20 Jahren beträgt die COEinsparung so rechnerisch 208.200 Tonnen.

Wie können wir die grüne Energiewende voran treiben?

Ziel der Bundesregierung ist es, den Treibhausgas-Ausstoß in Deutschland bis 2050 um 80 – 95% zu reduzieren. Deswegen soll weniger Strom aus fossilen Quellen produziert und die Menge des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen auf 63% steigen, damit der Klimawandel verlangsamt wird. Hier leistet jede Solaranlage in Deutschland einen Beitrag.

Geht unserer Region mit dem Solarpark eine wichtige Ressource für die Nahrungsmittelerzeugung verloren?

Nein, die Flächen werden weiterhin landwirtschaftlich genutzt. Nach Errichtung des Solarparks werden die Flächen von Schafen beweidet. Es macht keinen wesentlichen Unterschied, ob das Grüngut auf der Fläche als Nahrungsgrundlage dient oder vom Landwirt abgeerntet und in seinen Stallungen als Nahrungsgrundlage eingesetzt wird. Im Sinne einer biologischen Nahrungserzeugung genießen die Tiere auf der Weide eine viel größere Bewegungsfreiheit, die der Qualität der Nahrungsmittel zu Gute kommt. Zudem findet keine Ertragsoptimierung über den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln statt.

Wieviel Energie kann mit dem Solarpark Küpfendorf erzeugt werden?

Mit dem Solarpark Küpfendorf können rund 15 Mio. kWh Strom pro Jahr erzeugt werden. Damit wäre der jährliche Strombedarf von ca. 3.500 3-Personen-Haushalten mit sauberem Strom gedeckt.

Was wird für den Natur- und Tierschutz getan?

Die Entwicklung einer extensiven Grünlandfläche wird durch den Verzicht von Pestiziden und Düngemitteln erreicht. Dadurch bietet der Solarpark Insekten und Vögeln eine Nahrungsquelle, die sie bei intensiv genutzten Flächen oft nicht finden können. Umlaufend sind Grünflächen mit Blühstreifen und Hecken von ca. 5 m Breite vorgesehen. Auch hier finden Insekten und Vögel Nahrung und ein Zuhause.

Des Weiteren wird der Zaun mit einer Bodenfreiheit von mind. 15 cm errichtet, so können sich Kleintiere, wie beispielsweise Igel oder Hase frei im Solarpark und außerhalb bewegen.

Jeder Eingriff in die Natur fordert einen Ausgleich. Hierfür werden in Absprache mit der Gemeinde und der Unteren Naturschutzbehörde sogenannte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen besprochen und im Bebauungsplan festgelegt. Seitens der Gemeinde wurde bereits vorgeschlagen, diese Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen auf Heideflächen der Gemeinde Steinheim zu realisieren. Den Vorschlag nehmen wir gerne an.

Welche Fragen wurden bei der Informations- und Bürgerveranstaltung thematisiert?

Fragen, Kommentare und Statements, die am Online Informations- und Diskussionsabend in Steinheim am Albuch am 05.05.2020 eingegangen sind und Antworten / Sichtweisen von Vento Ludens und dem NABU finden Sie hier (Vento Ludens) und hier (NABU).

Am 09.11.2019 fand zum Thema Solarpark Küpfendorf eine Bürgerveranstaltung statt, bei dem Fragen von Einwohnern der Gemeinde Steinheim von Vento Ludens GmbH & Co. KG als Projektentwickler und der Gemeinde gemeinsam beantwortet wurden.
Lesen Sie hier den genauen Wortlaut.

Vento Ludens GmbH & Co. KG

Der Solarpark Küpfendorf ist ein Projekt der Vento Ludens GmbH & Co. KG, einem Familienunternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Projektentwicklung und im Betrieb von Anlagen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien.

Für mehr Informationen über Vento Ludens GmbH & Co. KG klicken Sie bitte hier.